Er war erst Gangsta-Rapper, dann wurde er Deutschlands bekanntester IS-Kämpfer: Deso Dogg alias Denis Cuspert. Jetzt spricht seine Mutter zum ersten Mal in ihrem Leben in einem Interview über ihren Sohn.
SIGRID CUSPERT
„Denis wollte nach Syrien in den Krieg ziehen, er hat mich damals um Erlaubnis gebeten. Natürlich habe ich ihm die Erlaubnis verweigert.“
Sagt die Mama über ihr allerletztes Treffen mit ihrem Sohn im Jahr 2011. Trotz ihres Verbots reist Denis danach erst nach Ägypten, von dort nach Syrien und schließt sich dort als Kämpfer dem Islamischen Staat (IS) an.
„Er wusste nie so richtig, wo er hingehörte (…) Mir ist zu spät aufgefallen, dass er in den falschen Händen ist (…) Ich war auf einmal die Mutter des Terroristen“
TOD
Am 17. Januar 2018 kommt Deso aka Denis durch einen US-Luftangriff ums Leben. Ein paar Tage später stehen zwei Beamte des BKA vor der Tür seiner heute 67-Jährigen Mutter in Berlin und halten ihr ein Foto einer Leiche unter die Nase:
„Ist das ihr Sohn?“
Nach dem Tod ihres Jungen kommt Sigrid Cuspert zum ersten Mal in ihrem Leben zur Ruhe. Seitdem versucht sie aufzuarbeiten, welche Schuld sie an seiner Entwicklung hatte. Am Ende des Interviews sagt sie:
„Denis war kein Monster, er war kein Terrorist“
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