Eigentlich sollte es nur ein Routineeinsatz werden, doch er endet tödlich! Im niedersächsischen Stade hat ein Polizist einen 20-Jährigen Asyl-Bewerber erschossen! Jetzt wird ermittelt, wie es dazu kommen konnte…
DIE STORY
Es ist Samstagabend gegen 19.45 Uhr als ein Notruf bei der Polizei in Stade eingeht: Zwei Personen sind in einem Mehrfamilienhaus aneinandergeraten. Da es sich bei dem einen Mann um einen der Polizei bereits aus anderen Vorfällen bekannten Asylbewerber handelt, schickt die Polizei vorsorglich zwei Streifenwagen zum Tatort.
Als die Beamten an der Wohnung des 20-Jährigen eintreffen, reagiert dieser zunächst nicht. Als sie kurze Zeit später die Wohnung betreten, ergreift der Mann eine Hantelstange aus Eisen und geht damit auf die Polizisten los.
SCHUSS
Um sich gegen den Angreifer zu wehren, setzen die Beamten zunächst Pfefferspray ein. Doch dies zeigt keine Wirkung – der Mann attackiert die Beamten weiter. Erst als einer der Beamten seine Dienstwaffe zieht und auf den Angreifer schießt, wird der Mann gestoppt.
Der junge Mann wird getroffen und lebensgefährlich verletzt. Eine sofort eingesetzte Notärztin und eine Rettungswagen-Besatzung kann dem angeschossenen Mann nicht mehr helfen. Er erliegt kurze Zeit später den Verletzungen.
PRÜFUNG
Jetzt muss die Staatsanwaltschaft überprüfen, ob hier wirklich angemessen in Notwehr gehandelt wurde.
„Wir werden ein besonderes Augenmerk darauf richten, ob der Polizeibeamte in Notwehr gehandelt hat“
Auf das Ergebnis wird gewartet…
