Ganz Deutschland sucht diese Meister-Diebe!

Achtung, gut festhalten, diese Story ist wirklich der Hammer! Zwei Meister-Diebe haben im niedersächsischen Buchholz für einen Bankraub gesorgt, der eher nach Hollywood, als in die beschauliche Kleinstadt gehört. Dabei wurde niemand bedroht oder verletzt, nichts zerstört und trotzdem gab es fette Beute…

DIE STORY

Alles passiert bereits am 5. und 6. Juli in der Sparkasse Buchholz! Über 25 Stunden hinweg betreten insgesamt 4 bis 5 Unbekannte immer wieder die Bank, gehen dabei durch den mit Menschen gefüllten SB-Bereich zu den (eigentlich) gesicherten Schließfächern und räumen eins nach dem anderen aus.

Immer wieder verlassen die Männer dabei mit neuer Beute die Bank, bringen das Geld zu einem womöglich nahegelegenen Platz oder Auto, ziehen sich um, kommen komplett verändert wieder und machen weiter. Insgesamt leeren sie so 82 Schließfächer und erbeuten rund 3,5 Millionen Euro.

DIE MASCHE

Aber wie können die Täter eigentlich Schließfächer öffnen, ohne dass jemand in der geöffneten Bank etwas davon mitbekommt?

Die Polizei geht von „Skimming“ aus, dem illegalen Ausspähen von Bankkarten. Bedeutet: Die Kriminellen hatten schon lange vor der Tat an zwei Sicherheitstüren Lesegeräte installiert, die sowohl die Kundendaten, als auch an der zweiten Tür die fünfstellige PIN, ausgelesen haben.

Später konnten die Diebe dann die Schließfächer mit Blanko-Karten ausräumen, auf die die Kundendaten gespielt wurden. Alles ohne dabei einen Sachschaden herbeizuführen.

Polizeisprecher Adam ist über die Planung und perfekte Ausführung dieser Tat erstaunt:

„Die Täter müssen das über Monate hinweg geplant und entsprechende Vorrichtungen angebracht haben“

Wer für die gestohlenen Gegenstände aufkommt? Noch unsicher! Auch wenn die Bank den Kunden zugesichert hat, dass sie die entwendeten Dinge ersetzen wird, gibt es eine Einschränkung: Nur mit Rechnungen belegbare Wertsachen (auch Geld) werden ausgeglichen.

SUCHE

Die Polizei sucht derweilen nach den Tätern: Die Männer auf dem Foto benutzten 16 Outfits, um zu den Schließfächern zu gelangen. Wer die Verdächtigen kennt, soll sich bei der Polizei melden

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