Die Bilder der Videokamera belegen genau die heimtückische Messerattacke: Rocker Feyyaz B. (36) sitzt im Oktober 2017 zusammen mit Freunden in einem Hinterzimmer eines Kiosks am Gottesweg, als plötzlich sein Kumpel Yamin, der als Rapper tätig ist, aufsteht, hinter seinem Rücken ein Messer zückt und mehrmals auf ihn einsticht.
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Nun, knapp ein Jahr später, geht es vor dem Kölner Landgericht um den Vorwurf des versuchten heimtückischen Mordes. Der Rapper beteuert gegenüber dem Gericht, dass er aus Angst so gehandelt habe.
„Ich hatte diese Realitätsschwankungen. Das gönne ich nicht meinem Feind. Ich habe Angstattacken gehabt (…) Ich dachte, die flüstern über mich. Ich hatte Angst, dass die mich umbringen und auf der Baustelle begraben“
Anschließend stach er zu, doch das Opfer, Rocker Feyyaz B. (36) überlebt den Angriff und sitzt nun als Nebenkläger dem Täter gegenüber. Dieser schwört: „Ich habe gebetet, dass er nicht stirbt“
Die Attacke aus dem Hinterhalt ist versuchter Mord, entschied die Staatsanwaltschaft und klagt den Rapper mit dem Künstlernamen Yamin an, geht in der Anklage allerdings von verminderter Schuldfähigkeit aus, denn der Rapper konsumiert seit Jahren Drogen – von Koks bis Cannabis und das regelmäßig.
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