Jetzt ist es offiziell! Das Europaparlament hat am Dienstag der umstrittenen Reform des Urheberrechts zugestimmt und damit den Weg für eine baldige Umsetzung frei gemacht. Auch der besonders kontrovers diskutierte Artikel 13, der Plattformen wie Youtube stärker in die Pflicht nimmt, fand am Dienstag in Straßburg eine Mehrheit unter den Abgeordneten.
BESSER AUFPASSEN
Die Reform soll das veraltete Urheberrecht in der EU ans digitale Zeitalter anpassen und Urhebern für ihre Inhalte im Netz eine bessere Vergütung sichern. Als Netzwerk wie z.B. Youtube muss man somit in Zukunft dafür haften, was die Nutzer auf der Seite publizieren. Demnach werden strenge Filter kommen, die Nutzer stark einschränken.
Auch wenn die Mitgliedsstaaten der EU die Einigung noch bestätigen müssen, ist die Sache quasi durch.
DEMOS HALFEN NICHT
Der Protest gegen die Copyright-Reform und insbesondere gegen Artikel 13, der im finalen Gesetzestext Artikel 17 heißt, war zuletzt vor allem in Deutschland immer größer geworden. Am Wochenende gingen Zehntausende in mehreren deutschen Städten auf die Straße.
Gebracht hat das am Ende (leider) nichts…
