Christchurch am Montag: Tiefe Trauer liegt über jener Stadt, in der am Freitag ein rechtsradikaler Terrorist insgesamt 50 Menschen getötet hat. Es ist das größte Massaker in der Geschichte Neuseelands. Nach der raschen Festnahme von Brenton Tarrant muss das Monster jetzt um sein eigenes Leben fürchten…
BANDEN WARNEN
Schon jetzt wird der Killer im Gefängnis rund um die Uhr überwacht. Ein Bandenmitglied warnt trotzdem: Tarrant wird die meistgehasste Person im Knast sein. Er habe viele enge Freunde da drin, die mal „nach dem rechten“ sehen werden.
GROSSE GEFAHR
Bei einer lebenslangen Haftstrafe wird der Täter vermutlich erstmal bis zu 10 (!) Jahre in Einzelhaft schmoren, bevor er einen anderen Häftling zu sehen bekommt. Extrem groß ist das Risiko, dass er direkt im Gefängnis getötet wird. Professor Greg Newbold von der Universität Canterbury sagt:
„Ich würde das sehr ernst nehmen und ich würde sagen, er ist in äußerster Gefahr. Er könnte leicht getötet werden.“
„Die Mehrheit der Gefängnisbevölkerung ist nicht weiß und Tarrant wird keine weißen Rassisten finden, mit denen er sich zusammenschließen kann“
Der Attentäter von Christchurch will sich übrigens selbst vor Gericht verteidigen. Tarrant stellte zudem keinen Antrag auf Freilassung gegen Kaution. Am 5. April soll er wieder vor Gericht erscheinen.
