Auf der Insel Spitzbergen im hohen Norden Norwegens, 1300 Kilometer vom Nordpol entfernt, befindet sich ein fetter Beton-Tunnel mit dicken Stahltüren, der aus einem Berg herausragt. Wohin er führt, ist vermutlich die letzte Hoffnung der Menschheit, wenn die Welt untergeht…
SAATGUT-SPEICHER
Im „Svalbard Seed Vault“ können alle Länder der Erde seit 2008 wichtige Nutzpflanzen zur Verwahrung lagern. Dies soll verhindern, dass Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Mais oder Früchte jemals aussterben. Vor allem im Fall eines nuklearen Fallouts, also wenn ein Atomkrieg die Erde als fruchtlose Landschaft zurücklässt, soll garantiert werden, dass die Lebensmittel trotzdem erhalten bleiben.
Jedes Land kann hier in 3 riesigen Tresoren Kisten für den Extremfall einsperren, niemand kontrolliert, was drin ist. Sogar Nordkorea nimmt an dem Programm Teil, das von der norwegischen Regierung finanziert wird.
Mitarbeiter bestätigen, dass es in der Vergangenheit schon Anfragen gab, menschliches Genmaterial in dem Beton-Bunker aufzubewahren, die allerdings bisher alle abgelehnt wurden. Ob illegale Substanzen wie Marijuana in der ehemaligen Mine gelagert werden, ist nicht bekannt. Der Staat Norwegen bittet alle Länder solches Saatgut nicht einzuschicken.
