Polizisten klemmen GPS-Tracker an Auto – Staatsanwalt ermittelt!

Kaum zu glauben aber wahr! Weil zwei Beamte aus der Hauptstadt einen Berliner beim „Fahren ohne Führerschein“ erwischen wollten, klebten sie dem jungen Mann heimlich einen GPS-Tracker unter das Auto. Nun müssen sich die beiden Polizisten womöglich sogar vor Gericht verantworten…

DER FALL

Die beiden Beamten hatten den Privat-Geländewagen – ein BMW X6 SUV – von Romina S. (Name geändert) aus Steglitz im Visier. Der Verdacht: Ihr Mann, der keine gültige Fahrerlaubnis hat, könnte das Auto benutzen. Erwischt wurde er allerdings nie.

Irgendwann, vermutlich zu Beginn des Jahres, krabbelte dann einer der Beamten unter den geparkten Wagen und heftete ein professionelles Ortungsgerät per Magnet an.

Ausgestattet wurde der Tracker dabei mit einer dienstlichen SIM-Karte! Per Handy konnten die Polizisten so kontrollieren, wann und wohin der Wagen fuhr.

DAS ENDE

Als der Wagen dann am 24. Januar 2018 in eine Werkstatt musste, fanden Mechaniker den Peilsender. Die Eigentümerin des Wagens erstattete sofort eine Anzeige.

Die Innenrevision der Berliner Polizei ermittelte wegen Datenschutz-Verstoßes, gab das Verfahren nun jedoch an die Staatsanwaltschaft. Den zwei Kollegen drohen in jedem Fall Disziplinarmaßnahmen.

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