Habt Ihr es auch schon mal erlebt? Ihr seid Fahrer oder Beifahrer, fahrt durch die Gegend und plötzlich kommt ein grelles rotes Licht für einen Bruchteil einer Sekunde und verschwindet danach direkt wieder. So schnell geht das mit dem geblitzt werden. Nun stellt sich aber raus: Es wurde falsch gemessen! Grund dafür sollen LED Scheinwerfer sein…
FOCUS SCHREIBT
„Der Grund: Das seit 2006 zugelassene Blitzer-System benötigt auf seiner Messstrecke eine gleichbleibende Helligkeit am Fahrzeug, um verlässliche Werte für die gemessene Zeit und die Strecke der Vorbeifahrt am Blitzer zu erhalten. Aus diesen beiden Werten wird ja ermittelt, ob ein Fahrer das Tempolimit überschritten hat oder nicht. Weil LED-Scheinwerfer als so genanntes „gepulstes Licht“ aber zum Teil mehrere hundert Mal pro Sekunden ein- und ausgeschaltet werden, kommt die Sensorik durcheinander.“
Zusätzlich berichtet die AutoBild, dass es nicht auszuschließen sei, dass gepulstes Licht Fehler beim Messen verursacht. Falls man nun geblitzt wird und es wirklich die Schuld des Blitzers ist, kann man dagegen natürlich rechtlich vorgehen mit sehr guten Chancen! Jedoch ist dieses Szenario erst seit kurzer Zeit bekannt, aber warum? Als die Blitzer 2006 aufgebaut wurden, gab es noch kaum LED Scheinwerfer bei den Autos. Mittlerweile sind diese viel verbreiterter und bei einigen Autos sogar Standard.
