Er stammt aus einer Bauernfamilie und gilt heute als meistgesuchter Drogenboss Kolumbiens. Der Präsident nennt ihn einen zweiten Escobar! Jetzt hat die Polizei ihn besiegt.
OTONIEL
Nach monatelanger Fahndung stürmt Ende Oktober eine Einheit sein Dschungel-Versteck. Sie nehmen Kolumbiens meistgesuchten Drogenboss fest!
Der 50-Jährige ist Chef des „Clan del Golfo“-Kartells und für 30 Prozent der Kokainexporte des Landes verantwortlich. Seitdem sitzt Dairo Antonio Úsuga alias Otoniel in der Hauptstadt Bogotá in der Zelle.
KOPFGELD: 5 MILLIONEN!
Jetzt wurde an die USA ausgeliefert. Die US-Regierung hatte auf seinen Kopf ein Preisgeld von fünf Millionen Dollar ausgesetzt.
PRÄSIDENT SAGT
Der kolumbianische Präsident Iván Duque feiert die Auslieferung und schreibt, Otoniel sei „nur mit Pablo Escobar vergleichbar“.
„Wenn er diese Strafen abgesessen hat, wird er nach Kolumbien zurückkehren, um für die Verbrechen zu bezahlen, die er in unserem Land begangen hat“
Dem 50-Jährigen werden neben Drogenhandel auch Mord, Erpressung, Entführung, Verschwörung und die Rekrutierung Minderjähriger vorgeworfen. Er steht auf der Liste der meistgesuchten Personen der US-Drogenbehörde.
HIER DIE QUELLE
Er sei „nur mit Pablo Escobar vergleichbar“: Kolumbien hat den kürzlich gefassten Kartellchef Otoniel den US-Behörden übergeben. Ihm werden neben Drogenhandel unter anderem Erpressung, Entführung und Mord vorgeworfen. https://t.co/7d92uLk25V
— Süddeutsche Zeitung (@SZ) May 5, 2022


