Die frühere Bundeskanzlerin hält sich seit ihrem Abschied fast komplett aus der Öffentlichkeit raus. Doch am Montag meldet sich Angela Merkel überraschend zu Wort. Sie muss etwas sagen – denn die Vorwürfe gegen die Ex-Politikerin sind schwerwiegend…
UKRAINE-KRIEG
„Bundeskanzlerin a. D. Dr. Angela Merkel steht zu ihren Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Nato-Gipfel 2008 in Bukarest“
Das sagt eine Sprecherin von Merkel soeben. Worum es geht? Der Ukraine-Präsident Selenskyj erhebt am Wochenende schwere Vorwürfe gegen die Ex-Kanzlerin.

VORWURF
Merkel soll 2008 dafür gesorgt, dass die Ukraine nicht in die NATO durfte – aus Rücksicht auf Putin und Russland. Deswegen sagt Zelenskyj jetzt zu Merkel: Schauen sie sich die Gräueltaten der Russen jetzt an…

SELENSKYJ SAGT
„Ich lade Frau Merkel ein, Butscha zu besuchen und zu sehen, wozu die Politik der Zugeständnisse an Russland in 14 Jahren geführt hat. Sie werden die gefolterten Ukrainer und Ukrainerinnen mit eigenen Augen sehen“
MERKEL REAGIERT
„Angesichts der in Butscha und anderen Orten der Ukraine sichtbar werdenden Gräueltaten finden alle Anstrengungen der Bundesregierung und der internationalen Staatengemeinschaft, der Ukraine zur Seite zu stehen und der Barbarei und dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ein Ende zu bereiten, die volle Unterstützung der Bundeskanzlerin a.D“
