Jeder hat so seine Problemzonen: Bei einem jungen Mann aus Frankreich ist es der Penis. Der 25-Jährige findet sein bestes Stück zu kurz und entscheidet sich für eine Penis-Verlängerung. Dann beginnt der pure Alptraum…
HAUT LÖST SICH AB
Nach der ersten OP klagt Sébastien über eine Verengung mit Schmerzen. Das Problem soll in einer zweiten OP gelöst werden, doch auch die geht schief.
Der Arzt injiziert dem Patient statt Hyaluronsäure eine andere Flüssigkeit:
„Der Penis hat anschließend geschmerzt und stark gebrannt. Es bildeten sich Knoten und meine Erektionen wurden zunehmend schlechter. Auch Teile der Haut lösten sich“
Aua!
KEIN SEX
Neun Mal lässt sich Sébastien operieren, in der Hoffnung, seinen Penis zu retten. Vergeblich. Sein Penis ist schwer beschädigt, er hat ständig Schmerzen – und das wird vermutlich immer so bleiben. An Sex sei gar nicht zu denken, so das Pfusch-Opfer.
VERKLAGT
Sébastien hat den Arzt verklagt und den ersten Prozess gewonnen. Er kriegt Schmerzensgeld in Höhe von 65.000 Euro. Der Arzt bekommt ein Berufsverbot von zwei Jahren.

