Jetzt gibt es Klarheit! Seit Sonntag kursiert ein 1 Minute und 26 Sekunden langes Video im Netz, in welchem eine Frau mit Brille im Animalprint-Look auf Russisch erzählt, dass in einem deutschen Asylheim ein russischer Helfer von ukrainischen Flüchtlingen zu Tode geprügelt wurde. Nun steht fest: Das Video ist FAKE…
POLIZEI
Damit keine Falschinformationen verbreitet werden und in Folge dessen Hass und Hetze auf Flüchtlinge geschürt wird, klärt nun die Bonner Polizei in einem wichtigen Statement auf.

STATEMENT
„Über das Internet wird derzeit ein Video verbreitet, in dem von einem Überfall auf einen 16-jährigen Jugendlichen im Bereich Euskirchen berichtet wird. Angeblich sei dieser von einer Gruppe Ukrainer zu Tode geprügelt worden. Die Sprache des Videos ist russisch.
Der für Kapitalverbrechen im Bereich Euskirchen zuständigen Polizei Bonn liegen keinerlei Informationen über einen solchen gewalttätigen Übergriff oder gar über einen Todesfall vor. Der Staatsschutz der Polizei Bonn hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Experten gehen derzeit davon aus, dass es sich um ein absichtliches Fake-Video handelt, dass Hass schüren soll. Wir bitten, dieses Video nicht weiter zu verbreiten und sämtliche Informationen, vor allem aus den sozialen Medien, besonders sorgsam auf Echtheit zu prüfen“
IDENTITÄT
Es ist indes noch unklar, wer die theatralische Dame aus dem Clip ist und wo sie sich aufhält. Aber: Den von ihr erwähnten toten Helfer gibt es laut Polizei nicht.
Sorgt bitte dafür, dass das Video NICHT weiter verbreitet wird und macht etwaige Bekannte darauf aufmerksam!
HIER DIE QUELLE
WICHTIGE Info:
Über das Internet wird derzeit ein Video verbreitet, in dem von einem Überfall auf einen 16-jährigen Jugendlichen im Bereich Euskirchen berichtet wird. Angeblich sei dieser von einer Gruppe Ukrainer zu Tode geprügelt worden. Die Sprache des Videos ist russisch. /1— Polizei NRW BN (@polizei_nrw_bn) March 20, 2022
