Laut russischem Gesetzt sollte Netflix seit dem 1. März in Russland staatliche TV-Sender ins Programm aufnehmen. Also, Medien, die vom russischen Staat gelenkt werden. Doch Netflix weigert sich – und riskiert ein Sende-Verbot…
MEDIEN VON STAAT GELENKT
Denn die russischen Staatsmedien werden direkt vom Kreml gelenkt und kriegen genaue Ansage, wie sie über die aktuelle Lage in der Ukraine berichten müssen.
Die Staatsmedien verbreiten die Botschaft, die Ukraine sei ein Aggressor, Russland wäre mit seinen Truppen nur zur Verteidigung dort und will für Frieden sorgen. Das Wort „Krieg“ dürfen die Staatsmedien in Russland nicht benutzen.
PROPAGANDA VERBREITEN
Hätte Netflix sich an das Gesetzt gehalten, hätte auch der US-Sender diese Propaganda im Land weiterverbreitet – und genau deshalb wehrt sich das Unternehmen, ignoriert das Gesetzt und riskiert sogar ein Sende-Verbot in Russland.
HIER DIE QUELLE
Nach russischem Recht müsste #Netflix seit dem 1. März auch staatlich kontrollierte Nachrichtensender zeigen. Diese Regelung geht auf das sogenannte Vitrina-TV-Gesetz zurück. Der Streamingdienstleister weigert sich. #Russlandhttps://t.co/M83lf9NmHg
— RND (@RND_de) March 2, 2022

