Nachdem Wladimir Putin am Sonntag Nachmittag seine Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt hat, stellt sich die ganze Welt die eine große Frage: Würde der Kreml-Treiber wirklich eine Atombombe zünden und die Welt damit nachhaltig verändern?
ANTWORTEN
Eine endgültige Antwort auf diese schreckliche Frage wird aktuell wohl keiner so recht liefern können, doch Putin macht in seinem Statement recht deutlich woher der Wind weht.
„Wie Sie sehen können, ergreifen die westlichen Länder nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht unfreundliche Maßnahmen gegen unser Land. Ich meine die illegalen Sanktionen, die jeder sehr gut kennt“

Militär-Experten des Friedensforschungsinstituts Sipri in Stockholm halten es immerhin für denkbar, dass Putin zum Beispiel eine kleinere, taktische Atombombe über dem Meer zündet, die zwar größere Gebiete verseucht, aber vorerst keine Menschen tötet.
Das Ziel: Angst und Panik auslösen!

„ANGST MACHEN“
CDU-Außenexperte Norbert Röttgen sieht Putin in der Defensive und leitet so den Schritt ab:
„Putin versetzt seine Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft. Er will uns Angst machen, das ist seine Taktik. Damit wird er keinen Erfolg haben. Wir stehen klar an der Seite der Ukraine“

Schon Mitte vergangener Woche hatte Putin gewarnt, dass „wer auch immer versucht, uns zu behindern“, Konsequenzen befürchten müsse, „die Sie in Ihrer Geschichte noch nie gesehen haben“.
Experten werteten schon diese Worte als Signal für die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen.

ABER
Eine Sache weiss auch Putin: Obwohl Russland weltweit die meisten atomaren Sprengsätze besitzt, kann auch die NATO das Kreml-Land für immer zerstören.
„Russland hat den größten Vorrat an Atomwaffen der Welt, weiß aber auch, dass die NATO auch genug hat, um Russland zu zerstören, wenn sie eingesetzt würden“

Das wahrscheinlichste Ziel der Atom-Drohung ist, die NATO von der weiteren Unterstützung der Ukraine abzuschrecken.
