Diese Geschichte ist einfach nur richtig tragisch und tut schon beim Schreiben weh. Ein 5-Jähriger fällt in einen Brunnen und steckt mehrere Tage fest. Viele Helfer versuchen tagelang ihn zu retten, doch am Ende ist er tot.
RAYAN
Die ganze Welt verfolgte in den vergangenen Tagen die Tragödie und hoffte auf einen guten Ausgang – doch das Königshaus bestätigt nun den Tod des Jungen.
RAYAN IST TOT!
König Mohammed VI. hat den Eltern in einem Telefonat sein Beileid ausgesprochen, heisst es in einer Erklärung des Palasts von Samstagabend.

RÜCKBLICK
Der Junge war am Dienstag Nachmittag in der Nähe seines Zuhauses in den 32 Meter tiefen Schacht gefallen. Zunächst hatte der Vater des Kindes seinen Sohn stundenlang gesucht und ihn dann in dem Brunnen entdeckt.
„Ich bete und flehe Gott an, dass er lebend und sicher aus diesem Brunnen herauskommt“
Hatte Rayans Mutter noch kürzlich gesagt.
Rettungskräfte versuchten vier Tage lang, den Jungen aus dem Brunnen des Dorfes Ighran in der Provinz Chefchaouen im Norden Marokkos zu befreien.

Helfer versorgten den Jungen zunächst mit Sauerstoff und Wasser. Sie ließen sie auch eine Kamera in die Tiefe, um das Kind zu überwachen. Außerdem versuchten sie mit fünf Bulldozern, parallel zum Brunnen ein Loch zu graben, um den Jungen zu erreichen.
ES GAB KONTAKT
Obwohl es anfangs sogar Kontakt mit dem Jungen gab, hat er es nicht geschafft die lange Zeit der Bergung zu überleben.

Die Rettungsaktion in den Hügeln in der Nähe von Chefchaouen sorgte weltweit für gigantische Anteilnahme. Der Brunnen war am oberen Ende nur 45 cm breit und verjüngte sich, was es den Rettern unmöglich machte, direkt zu dem eingeklemmten Jungen hinabzusteigen.
Ruhe in Frieden, Kleiner!
