Jetzt spricht er ganz offen! Nachdem Joshua Kimmich an Corona erkrankt ist und nun einer Impfung gegenüber offen steht, ist seit Sonntag Abend sein großes Statement online! Unten gibt es das Video, wir haben Euch jedoch auch Teile des Interviews abgetippt…
KIMMICHS WORTE
„Ich hatte sogar schon einen Impftermin während meiner zweiten Quarantäne-Phase als Kontakt-Person. Leider kam mir dann die Erkrankung zuvor. Vielleicht musste ich auch erst das durchleben, was ich jetzt durchlebt habe.
Natürlich, rückblickend gesehen, würde ich gerne die Entscheidung des Impfens früher treffen, aber zum damaligen Zeitpunkt war es mir eben nicht möglich.

Ich habe lange Zeit sowohl die Krankheit als auch beim Impfen Risiken gesehen. Ich dachte, ich kann mich selbst schützen, wenn ich mich eben an die Maßnahmen halte. Und dadurch, dass ich alle drei Tage getestet wurde, konnte ich ausschließen, dass ich eine Gefahr für andere bin“
IMPFUNG
„Ich gelte in einen paar Tagen als genesen. Dieser Status dauert eine gewisse Zeit an. Wenn es dann empfohlen wird, werde ich mich impfen lassen“
KRITIK
„Jegliche sachliche Kritik kann ich nachvollziehen. Trotzdem wurden einige Grenzen überschritten. Ich hatte das Gefühl, dass es den einen oder anderen gab, der sich durch die Diskussion profilieren wollte. Ich bin auch nur ein Mensch, der Angst und Bedenken hat. Wir sind in der Pandemie, in einer Situation, die für keinen schön ist. Wenn man sich überlegt, welche Entscheidungen die Politiker treffen müssen.

Da wurden auch viele Fehler gemacht. Und auch deshalb verstehe ich es nicht ganz, warum man einem Menschen wie mir dann dieser Fehler nicht zugestanden hat. Da hat mir das Differenzierte gefehlt.
Es ist nicht der richtige Weg, jeden Menschen, bis er nicht mehr kann unter Druck zu setzen. Natürlich gibt es Menschen, Verschwörungstheoretiker und Querdenker, von denen ich mich ganz klar distanziere. Oder irgendwelche politische Gruppen. Aber ich glaube, es gibt doch noch Menschen, die unentschlossen sind, die Ängste und Bedenken haben.

Und wenn wir jetzt sagen: Wir haben genug aufgeklärt, jetzt müssen wir Druck ausüben, bin ich mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist. Und das wird zu einer noch größeren Spaltung in unserer Gesellschaft führen“
