Neues Gesetz: Bald für Zigaretten-Stummel zahlen!

Die Tabakindustrie verdient an ihren Zigaretten Milliarden, doch die Reste liegen überall auf den Straßen rum und müssen von den jeweiligen Kommunen teuer entfernt werden. Doch das soll sich jetzt ändern, wer dran verdient, soll künftig auch zahlen!

FRANKREICH FORDERT 80 MILLIONEN

Als erstes europäisches Land führte Frankreich deshlab ein neues Gesetz ein. Das so genannte Antiverschwendungsgesetz regelt künftig, das Unternhemen sich um den Verbleib ihrer Produkte nach deren „Lebensende“ kümmern müssen.

Ab sofort müssen die Hersteller von Zigarettten für die Beseitigung von Kippenstummeln auf den französischen Straßen aufkommen, rund 80 Millionen Euro sind das im Jahr, zum Vergleich: 23,5 Milliarden Stummel landen jährlich auf dem Boden!

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Aber auch durch die Anbringung von Zigaretten-Mülleimern und entsprechenden Recycle-Systemen, soll dabei helfen die Umwelt sauberer zu halten.

Eine neu Öko-Kommission soll den Kommunen schon ganz bald Geld für entsprechende Projekte zuteilen, sofern die einen Antrag stellen. Der französische Staat will die Kippenflut so um mindestens 40 Prozent senken.

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