Mehr als die Hälfte der Deutschen soll „offiziell“ geimpft sein. Das RKI spricht von 62,5 %, ist sich aber nicht mehr sicher, ob diese Zahl wirklich stimmt, denn es gibt Probleme bei der Interpretation der „Impf-Daten“…
MEHR GEIMPFTE ALS GEDACHT
In ihrem gestrigen Report räumte dass Robert Koch Institut ein, sich bei der genauen Impfquote in Deutschland nicht mehr wirklich sicher zu sein.
Demnach gäbe es eine gewisse Unsicherheit bei der Interpretation von Impfdaten, heißt: Die Zahlen des Digitalen Impfquotenmonitoring seien scheinbar zu niedrig. Es ist wahrscheinlich, dass die Impfquote in Deutschland deutlich höher ist!
UNTERSCHIEDLICHE QUELLEN
Das RKI ermittelt die Impfquote anhand zweier „Plattformen“, zum einen gehen Impfdaten von Impfzentren, Krankenhäusern, mobilen Impfteams sowie Betriebsmedizinern, niedergelassenen Ärzte und Privatärzte ein.
Zum anderen werden die Zahlen mit anhand von „Covimo“ berechnet, die auf Befragungen basieren.
Die aktuellste Covimo-Erhebung von Ende Juni bis Mitte Juli, verzeichnete dabei deutlich mehr Erstimpfungen als dem RKI bisher bekannt. Während das ärztliche Meldesystem in der Altersgruppe 18-59, 59% Ersgeimpfte angab, waren es bei bei Covimo ganze 79%.
Eigentlich gute Nachrichte, trotzdem muss der RKI jetzt schnellstens herausfinden, warum die Zahlen so stark voneinander abweichen….
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Digitales Impfquotenmonitoring: Mehr Menschen geimpft als angenommen? RKI räumt Unsicherheit bei Impfquoten-Daten ein https://t.co/HtHQCLZHoq
— stern (@sternde) August 11, 2021


