Umweltkatastrophe: Millionen tote Fische!

Die Meeresoberfläche ist soweit das Auge reicht von Fischkadavern bedeckt, nicht ein Tropfen Wasser ist noch zu erkennen überall riecht es nach vergammeltem Fisch. Millionen von Meeresbewohnern werden Tag für Tag vergiftet und niemand kann etwas dagegen tun…

KRABBEN, DELFINE & SEEKÜHE

Schuld an der Naturkatastrophe ist die rote Algenblüte, die gerade das gesamte Leben auf einem 250 km langen Küstenstreifen vor St. Petersburg in Florida auslöscht.

Die Alge gibt giftige Substanzen ins Wasser ab, die die Meeresbewohner aufquellen und qualvoll sterben lassen.

Nicht nur kleine Fische werden vergiftet. Umso weiter man aufs Meer hinausfährt, desto mehr Elend wird sichtbar. Auf dem Wasser treiben tote Krabben, Schildkröten und Delfine, vereinzelt sind zwischen den Millionen Kadavern auch tote Seekühe, die mit dem Bauch nach oben treiben, erkennbar.

NATÜRLICHES PHÄNOMEN

Die „Ride Tide“ tritt jedes Jahr zur selben Zeit auf und ist eigentlich ein normales Naturphänomen – nur in diesem Jahr ist das Gift der Alge 17 Mal höher konzentriert als sonst. Vermutlich ausgelöst, durch eine Chemikalienfabrik, die ihr Abwasser Anfang des Jahres rücksichtlos ins Meer geleitet hatte.

Insgesamt 650.000 Tonnen Kadaver-Müll mussten bisher entsorgt werden und es ist kein Ende in Sicht. Für Florida ist es eine der schlimmsten Umweltkatastrophen der letzten Jahrzehnte.

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