Nach Flut-Katastrophe: Alarmsystem für alle?

Eine Benachrichtigung aufs Handy, hätte viele Anwohner frühzeitig in Kentniss setzen und somit schützen können. Freiwillige Apps gibt es bereits, der Bund berät jetzt über eine Alternative für Alle…

ZUSÄTZLICHES SYSTEM

Verkehrsminister Andreas Scheuer sprach sich BILD gegenüber für ein solches Warnsystem aus:

„Ich bin dafür, dass wir diese Push-Nachrichten auch über die Mobilfunkanbieter beim Bürger ankommen lassen“  

Laut Bundeskanzlerin Merkel, müsse aber vorerst noch klar darüber beraten werden, ob so ein zusätzliches System eingeführt werden könne.

APP, SMS ODER BROADCAST

Die Warn-App NINA informiert ihre Nutzer bereits per Push-Nachricht über mögliche Gefahren in der Gegend, die der User der App mitgeteilt hat – aber eben nur dann.

Alle Handynutzer per SMS durch den Staat zu direkt warnen, wäre eine Möglichkeit, die sich datenschutztechnisch aber relativ schwer umsetzen lässt UND nur bei stabilem Mobilfunknetz, funktioniert.

Beim „Cell Broadcast“, wie z.B. in den Niederlanden, werden staatliche Warnmeldungen abhängig vom eingeloggten Funkmasten, ganz ohne Datenspeicherung per Broadcast versendet.

Die Technik dafür gibt es in Deustchalnd bereits, die jeweiligen Mobilfunkanbieter dürfen dieses Verfahren aber erst dann freischalten, wenn ein Auftrag der Regierung vorliegt. Wann diese Bund-Länder-Vereinbarung kommt, ist bisher aber noch nicht absehbar…

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