Sie sprangend panisch aus dem Wasserbecken, peitschten mit ihren Flossen und waren nicht unter Kontrolle zu kriegen. Als Analytiker daraufhin das Wasser untersuchten, stellten sie fest: Diese Fische sind auf Drogen!
DURCHGEDREHT
Das ist im Sommer 2020, laut Jahresbericht des Landesumweltamts NRW, wirklich so in einer Lachszucht im Sauerland passiert!
Dort reagierten die Fische wie allergisch auf das Wasser in ihrem Becken. Für die Aquaristen sofort klar – die Fische fühlen sich unwohl, das Wasser muss kontaminiert sein.
DROGEN ANALYSE
Doch im Becken, können die Analytiker nichts finden. Grund: Das Wasser für die Fischaufzucht muss ganz genauen Kriterien entsprechen udn ist sehr stark verdünnt.
Also wurden umliegende Gewässer getestet, darunter auch das Zulaufwasser eines naheliegenden Baches, dessen Wasser für die Fisch-Bassins genutzt wurde!
Volltreffer: Kokain und sein Abbauprodukt Benzoylecgonin – die Fische waren also auf Koks!
Wie das Kokain in den Bach kam blieb ungeklärt. Die Lachse wurden kurzerhand umgesiedelt, schon am nächsten Tag hatten sie sich von ihrem Trip erholt.
HIER SEHT IHR ES
„Lachse auf Koks“: Forscher des Landesumweltamtes NRW haben Rauschgift in einer Sauerländer Fischaufzuchtanlage gefunden und untersucht – mit eindeutigen Ergebnissen. @lanuvnrw https://t.co/OQXIdBSqgc
— WDR aktuell (@WDRaktuell) July 10, 2021


