Die erste Hälfte des Jahres 2021 ist schon wieder vorbei! Und dieses Jahr ändert sich zum 1. Juli jede Menge, Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Wir haben die wichtigsten neuen Regeln für euch…
MINDESTLOHN
Ab sofort ist der gesetzliche Mindestlohn um zehn Cent höher und liegt jetzt bei 9,60 Euro pro Stunde. Die Anpassung ist Teil einer aktuell schrittweisen Steigerung: Zum 1. Januar 2022 erhöht sich der Mindestlohn erneut auf 9,82 Euro und ein halbes Jahr später auf 10,45 Euro.

GLÜCKSSPIEL
Onlinepoker und Roulette im Internet sind ab Anfang Juli nach bundesweit einheitlichen Regeln erlaubt. Für Netz-Glücksspiele ist ein Spielkonto zwingend erforderlich. Dafür müssen sich Spieler identifizieren und authentifizieren. So sollen Minderjährige ausgeschlossen werden.
Außerdem dürfen Spieler grundsätzlich nur bis zu 1.000 Euro im Monat auf das Spielkonto einzahlen und diesen Betrag nutzen.
Gleichzeitig werden Onlinepoker-Varianten und virtuelle Automatenspiele privater Anbieter in engem Rahmen legalisiert. Ziel: den Schwarzmarkt eindämmen.
3G WEG
Die Deutsche Telekom und Vodafone haben ihre Funknetze der dritten Generation (3G oder UMTS) zum 30. Juni abgeschaltet! Davon betroffen sind Kunden, die ein sehr altes Smartphone benutzen oder einen Vertrag haben, der nicht den neueren 4G/LTE-Standard einschließt.

EINWEGPLASTIK
Viele Produkte aus Einwegplastik sind in Deutschland verboten – allerdings erst ab dem 3. Juli. Betroffen sind Artikel, für die es Alternativen gibt: Trinkhalme, Rührstäbchen, Luftballon-Stäbe oder Einweg-Geschirr.
Auch bestimmte Trinkbecher sowie Einweg-Behälter aus Styropor dürfen nicht mehr produziert und in den Handel gebracht werden. Vorhandene Ware darf noch verkauft werden.
HIER DIE QUELLE
Rente, Plastik, Mindestlohn: Das ändert sich ab Juli 2021 https://t.co/xzd79kl2PK
— SPIEGEL Ticker (@SPIEGEL_alles) July 1, 2021
