Letzte Woche war es Bushido, diese Woche wird es Kollegah sein! In einem großen Stern-Interview spricht der „Boss aller Bosse“ über seinen Besuch im Konzentrationslager Ausschwitz und erklärt dabei, wie diese Eindrücke sein Leben verändert haben…
KOLLEGAH IM STERN
„Ich mache mir insgesamt sehr viel mehr Gedanken darüber, ob etwas in meinen Songs rassistisch verstanden werden kann, auch wenn es nicht so gemeint ist. Die paar Wortspielereien sind es nicht wert, wenn damit Menschen oder Gefühle beleidigt werden. Solche Themen (Holocaust oder Ausschwitz) werde ich nie wieder in meinen Rap-Songs benutzen. Das macht man nicht.“
„Wenn Sie dort stehen und das mit eigenen Augen sehen, was Sie nur aus Dokumentationen oder Büchern kennen; wenn Sie auf einem dieser Wachtürme stehen, die Gleise von Birkenau sehen und sich den Rauch vorstellen, der aus den Öfen kam, dann denkt jeder, dass er wenig über das Ausmaß wusste. Diese Vernichtungsfabrik zu sehen und darin herumzulaufen ist etwas völlig anderes, als Bücher darüber zu lesen. Der Besuch war eine aufwühlende, klärende Erfahrung für mich.“
Das ganze Interview von Kollegah findet ihr im neuen Stern. Am Freitag erscheint übrigens Kollegahs neues Single „Dear Lord“ und wir dürfen gespannt sein, was uns dort erwartet.
DIE GANZE AUSGABE

