Wir sind, wenn alles gut gehen sollte, wohl auf den letzten Metern der Corona-Pandemie. Nachdem Deutschlands Schulen in den vergangenen Monaten teilweise komplett dicht waren, meldet sich nun jedoch ein angesehener Professor aus München zu Wort und kritisiert das Vorgehen der Regierung scharf…
STATEMENT
„Ein Kind in Deutschland wird eher vom Blitz getroffen, als dass es wegen einer Covid-Erkrankung auf der Intensivstation landet. Die Schließungen von Schulen und Kitas hätten nicht sein müssen, wie Zahlen belegen“
So Professor Haas vom Klinikum Großhadern aus München.

DIE ZAHLEN
Die Zahlen, auf die sich Professor Haas bezieht: Von rund 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland erkrankten 1.200 am Coronavirus, 75 wurden auf der Intensivstation behandelt, „nur“ 4 starben.
Die Zahlen, mit denen er das Risiko vergleicht: Es sterben in Deutschland im Schnitt jedes Jahr 55 Kinder bei Verkehrsunfällen, 35 werden ermordet, 49 ertrinken.
Übersetzt: Die Schul-Schließungen waren falsch!

WAS ER VERGISST
Auch wenn die Kinder fast nie an Corona versterben, tragen sie den Virus in ihre Familien heim wo sich in Folge der Infektion zunehmend mehr ältere Menschen anstecken – und einige sterben.
Ein schwieriges Thema, welches uns sicher noch einige Zeit beschäftigen wird. Kanzleramtschef Helge Braun sagt schon jetzt:
„Wir werden vielleicht die nächsten ein, zwei, vielleicht auch drei Jahre brauchen, um die Probleme, die Corona schulisch verursacht hat, wieder zu beseitigen“
Krass…
HIER DIE QUELLE
Professor klagt an – Schulschließungen waren falsch! https://t.co/Q9QzlPMpQ1
— BILD (@BILD) June 7, 2021
