Das ist wahrlich ein Hammer! Da immer mehr Schüler die Unterrichtszeiten schwänzen, greift nun die erste Schulleitung durch. An der Willy-Brandt-Oberschule in Berlin-Wedding kostet das Versäumen der Schule bald Geld. An der Problem-Schule bekommen vier von fünf Kindern ihre Bücher vom Jobcenter bezahlt – trotzdem kann es für die Eltern jetzt teuer werden.
BIS ZU 300 EURO
Nach fünf unentschuldigten Fehltagen gibt’s eine Versäumnisanzeige. Bedeutet: Zunächst bestellt Andrea Franke (Rektorin) die Eltern der Schulschwänzer zu Gesprächen ein. Wirkt das nicht, informiert sie das Schulamt.
Reagieren die Eltern auf die Post der Behörde immer noch nicht, müssen sie Bußgeld zahlen. Das kostet dann 100 bis 300 Euro.
„Den Eltern wird so ganz schnell klar: Das Fehlen bleibt nicht unbemerkt. Ich bin unbequem.“, so die Direktorin.
Ob diese Regelung bald auch an anderen Schulen in Deutschland greift? Wenn die neue Regelung der Willy-Brandt-Oberschule Wirkung zeigen sollte, ist das durchaus denkbar…
