Pro Tag bekommen mehr als drei Millionen US-Amerikaner ihre Spritze gegen Corona. Doch obwohl bereits 23 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, gehen die Neuninfektion nicht überall zurück. Vor allem ein Bundesstaat stellt die Regierung jetzt vor ein Rätsel…
TEXAS
Während in Michigan, wo man seit Wochen einen harten Lockdown hinnehmen muss, die Zahlen förmlich explodieren, sinken sie anderen Staaten wie Texas, wo die Maßnahmen längst gelockert wurden und alle wieder in vollen Bars miteinander feiern.
Doch wie geht das? Genau diese Frage stellt man sich derzeit!

SPURENSUCHE
Liegt es an den Impfungen?
Kann es nicht, da in Michigan prozentual sogar schon mehr Menschen geimpft sind als in Texas!
Liegt es am Wetter?
Gut möglich, aber nicht bewiesen! Trotzdem: Im kühleren Michigan im Norden spielt sich vieles im privaten Bereich innerhalb von Gebäuden ab. Im deutlich wärmeren Texas dagegen treffen sich die Leute beim Restaurantbesuch dagegen öfter im Außenbereich, wo die Gefahr einer Ansteckung nachweislich geringer ist.

Herdenimmunität?
Auch wenn Texas-Gouverneur Greg Abbot die baldige Herdenimmunität als möglichen Grund angibt, sieht die Wissenschaft es anders: Zwar haben 21 Prozent der Texaner ihre Zweitimpfung schon erhalten. Doch selbst mit einer zusätzlich hohen Dunkelziffer derer, die sich mit dem Virus infiziert haben und wieder genesen sind, liegt eine Herdenimmunität (ab 70 Prozent) noch in weiter Ferne.
FRAGEN ÜBER FRAGEN
Es ist zwar nicht auszuschließen, dass die Zahl der Neuinfektionen auch in Texas wieder steigen, sollte dieser Fall jedoch nicht eintreffen, bleibt das Corona-Rätsel – zumindest teilweise – ungelöst …
HIER DIE QUELLE
Viel Party, wenig Infektionen – Texas stellt die USA vor ein Corona-Rästel https://t.co/oyT2uOPtvC
— BILD (@BILD) April 17, 2021
