Erschöpfung, starke Konzentrationsstörungen, Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Herzklopfen oder sogar Luftnot. Während man lange Zeit davon ausging, dass Jugendliche eine Corona-Infektion weitgehend unbeschadet überstehen, ändert sich seit dem Auftreten der Corona-Variante B.1.1.7 so einiges…
IMMER MEHR LANGZEITFOLGEN
„Wir wissen mittlerweile, dass nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder leider in erheblichem Maß von Langzeitfolgen betroffen sein können. Und das nicht nur nach schweren Verläufen, sondern auch nach milden oder sogar symptomlosen Erkrankungen“
Das sagt Daniel Vilser Leitender Oberarzt und Kardiologe in der Kinderklinik in Jena und warnt somit davor, das Risiko für Jugendliche runterzuspielen.

Aktuelle Studien aus Italien zeigen, dass mehr als die Hälfte der infizierten Kinder vier Monate nach ihrer Erkrankung noch an Langzeitbeschwerden leiden und diese bei einem Großteil der Betroffenen den Alltag beeinträchtigten.
B.1.1.7.
Mediziner weltweit sind deshalb besorgt: Man müsse insgesamt klar von der Vorstellung Abschied nehmen, dass junge Menschen nicht erkranken können. Dies habe sich mit der Virusvariante B.1.1.7 geändert.

Auch wenn meist kein Sterberisiko besteht, kämpfen viele Jugendliche auch Monate nach einer Infektion noch mit den Folgen – teils sogar ohne selbst zuordnen zu können, dass sie erst seit Corona so stark auftreten.
Traurig…
HIER DIE QUELLE
Zunehmend Jugendliche von Long-Covid-Syndrom betroffen https://t.co/3OW4XrkgAv
— BZ Berlin B.Z. (@bzberlin) April 17, 2021
