Am Montag ist es soweit und Angela Merkel berät sich mit den hohen Chefs der 16 Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Während eine Veränderung des Lockdowns als quasi sicher gilt, stellt sich immer noch die Frage, wie es mit Deutschlands Schulen weitergeht. Nun gibt es ein Statement…
„OFFEN HALTEN“
„Für die Kinder und Jugendlichen ist der Schulbesuch für ihre weitere Bildungsbiografie von entscheidender Bedeutung. Damit die Folgen nicht dauerhaft ihr Leben begleiten, liegt die Priorität der Kultusministerinnen und Kultusminister darauf, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten“
Das sagt die brandenburgische Bildungsministerin und Präsidentin der Kultusministerkonferenz Britta Ernst am Freitag und erhöht damit den Druck auf Kanzlerin und Länder.

KEINE STIGMATISIERUNG
Die KMK-Vorsitzende warnt zudem vor einer Stigmatisierung von Kindern und Jugendlichen.
„Testungen sind ein ganz wichtiger Baustein, um Schulen offen zu halten. Natürlich verschließen wir nicht die Augen vor der Realität und betrachten das Infektionsgeschehen mit Sorge“

Trotzdem bleibt sie dabei: Die Kinder und Jugendlichen sind sicher nicht der Motor des Geschehens.
Die einzige Frage, die sich nun stellt: Was heisst hier eigentlich „so lange wie möglich“…
HIER DIE QUELLE
Kultusminister wollen Schulen so lange wie möglich offen halten https://t.co/WMnZ3wAX5E #Schulen #Corona
— tagesschau (@tagesschau) March 19, 2021
