Seit nun mehr drei Monaten befindet sich Deutschland im Lockdown – und ein Ende rückt durch die aktuell steigenden Zahlen in weite Ferne. Doch welche Folgen hat die Corona-Politik eigentlich auf Deutschlands Jugend? Ein anerkannter Psychologe spricht nun Klartext…
STATEMENT
„Die Jugendlichen werden unter diesem verlorenen Jahr – vielleicht werden es ja sogar verlorene eineinhalb oder zwei Jahre – sehr leiden. Wir sehen das in den Daten unserer Umfragen. Die Hauptangst der 6- bis 18-Jährigen ist, dass ihr Leben nie mehr so wird, wie es vor der Pandemie und den Lockdowns war.
Sie gehen davon aus, dass ihre Zukunft nachhaltig negativ beeinträchtigt wird. Ein Beispiel: Drei Viertel der befragten Kinder und Jugendlichen geht davon aus, dass Corona erst 2022 oder 2023 „vorbei“ sein wird. Wir müssen davon ausgehen, dass die Jugend in ihrer psychischen Entwicklung ein großes Problem mit dem Thema Angst bekommen wird“
Das sagt Psychologie-Professor Manuel Schabus von der Universität Salzburg und spricht damit das aus, was vielerorts immer wieder verdrängt wird.

ZUKUNFT
Und wie können die Probleme, die auftreten, eigentlich aussehen? Auch dazu gibt der Professor schon jetzt eine Aussicht:
„Ich gehe davon aus, dass die richtigen Probleme erst noch kommen, nämlich dann, wenn Kurzarbeiter-Regeln auslaufen und die Regierungen generell die Firmen nicht mehr stützen können.
Die Eltern kommen dann arbeitslos nach Hause und geben den Druck an ihre Kinder weiter, die selbst bereits unter Hochspannung stehen. Zu den eher diffusen Corona-Ängsten kommen dann ganz reale Ängste, wenn Menschen ihr gewohntes Leben verlieren und ihre Wohnung nicht mehr bezahlen können.
Die wirklichen psychosozialen Folgen der Lockdown-Politik haben wir also wahrscheinlich noch gar nicht gesehen“

Das klingt wirklich gar nicht gut…
HIER DIE QUELLE
Massive Probleme für Kinder und Jugendliche: Das Schlimmste kommt erst noch: Psychologe warnt vor jahrelangen Lockdown-Folgen https://t.co/cN26jwraeJ
— FOCUS Online (@focusonline) March 17, 2021
