Am Mittwoch ist der große Tag da: Angela Merkel und die Chefs der 16 Länder beraten sich über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Nachdem die Beschlussvorlage des Kanzleramts bereits durchgesickert ist, wird die Kanzlerin nun vorab heftig kritisiert – und zwar aus der SPD…
FRANZISKA GIFFEY
„Ich finde es wirklich wichtig, dass Kinder und Jugendliche jetzt wirklich ganz vorne in der grossen Debatte um Öffnungsschritte stehen müssen. Es kann nicht sein, dass Hunde früher in die Schule gehen als Kinder und Jugendliche“
Das sagt die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am Mittwoch Morgen in aller Klarheit beim Morgenmagazin und attackiert damit Merkels neuen Lockdown-Plan.

BEDEUTET
Die SPD fordert eine klare Öffnungsstrategie, statt einfach erneut den Lockdown zu verlängern.
OLAF SCHOLZ
Wie ernst der Koalitionspartner der CDU es meint? Auch Vize-Kanzler Olaf Scholz wird nun sehr deutlich:
„Vieles, was im Augenblick zu lesen und zu hören ist, reicht aus meiner Sicht noch nicht aus. Für mich gilt: Ich möchte eine klare Öffnungsstrategie und eine Kombination aus Öffnung und Testung. Und Impfen, Impfen, Impfen – das muss jetzt sehr genau vorbereitet werden, damit wir da schnell vorankommen, wenn genug Impfstoff da ist“

Mal schauen, ob Merkel sich bei so viel Gegenwind morgen mit ihrem Vorschlag nach einer Lockdown-Verlängerung durchsetzen kann…
HIER DIE QUELLE
In der Debatte um weitere #Lockerungen wird auch über die Öffnungen von Baumärkten und Hundeschulen gesprochen, allerdings müssten Perspektiven für #Kinder und #Jugendliche jetzt im Fokus liegen, so #Bundesfamilienministerin Franziska #Giffey, SPD. @BMFSFJ @spdbt pic.twitter.com/hguQHYAY0f
— ARD Morgenmagazin (@ardmoma) March 2, 2021
