Es ist wohl eine der krassen Auswirkungen der Klimaerwärmung: In der Antarktis ist ein riesiger Eisberg vom Schelfeis abgebrochen…
SÜDPOL
Der Eisberg am Südpol hatte eine Fläche von 1270 Quadratkilometern. Damit war er etwa halb so groß, wie das Saarland – und genau so groß wie London oder Los Angeles.
Jetzt ist der Eisbrocken jedoch weggekracht und einfach ins Wasser gesunken. Das teilt die Organisation British Antarctic Survey (BAS) am Freitag mit.
GROSSER RISS
Vor rund 10 Jahren hatten britische Forscher schon mal einen Riss im Eisberg bemerkt. Seit Januar hat dieser sich bis zu einen Kilometer pro Tag verlängert.
Am Freitag Morgen passiert es dann: Einer der Risse verbreitert sich innerhalb von Minuten um mehrere hundert Meter, und der Eisbrocken bricht schließlich ab.
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Brunt Ice Shelf calves along North Rift chasm – A 1270 km² #iceberg has broken off the #BruntIceShelf.#HalleyVI Research Station is closed for the winter and unlikely to be affected.
Full story: https://t.co/l13QrWdnB0
?️ #NorthRift, #Antarctica, 16 Feb 2021, @BAS_News pic.twitter.com/QyNt7sVOzT
— British Antarctic Survey (@BAS_News) February 26, 2021

