Am Mittwoch ist es mal wieder soweit und Angela Merkel berät sich mit den Chefs der 16 Länder über die aktuellen Corona-Maßnahmen. Dabei steht vor allem eine Frage im Fokus: Wie geht es mit Deutschlands Schulen weiter? Vorab gibt es nun eine deutliche Forderung…
KINDERÄRZTE
Thomas Fischbach ist Chef des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Dem Verband gehören etwa 12.000 Mediziner an. Jetzt appelliert er an die Politik:
„Auch nach dem Auftreten von Virusmutationen bleibt es dabei, dass Kinder und Jugendliche keine Treiber der Pandemie sind. Diesbezüglich fehlt jedwede Evidenz. Deshalb können und müssen alle Schulen und die Kitas umgehend wieder geöffnet werden. Sie spielen im Infektionsgeschehen keine nennenswerte Rolle. Auch das Robert-Koch-Institut hat sich gerade erst entsprechend positioniert. Zwar hat es Befürchtungen gegeben, dass die Mutationen auch zu einer höheren Ansteckungs- und Erkrankungsrate bei Kindern führen. Doch das hat sich nicht bewahrheitet“

HYGIENEKONZEPTE
Und wie sollen die Hygienekonzepte in Deutschlands Schulen konkret aussehen? Auch auf diese Frage hat Fischbach eine Antwort:
„Bei der Öffnung der Schulen müssen je nach Stärke des Infektionsgeschehens vor Ort umfassende Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Dazu gehören das regelmäßige Lüften, feste Gruppen, Wechselunterricht, gestaffelte Anfangszeiten im Unterricht oder der Einsatz von zusätzlichen Schulbussen. Die medizinischen Fachgesellschaften haben eine entsprechende Leitlinie erarbeitet. Mehr an Vorsichtsmaßnahmen geht nicht. Eine einhundertprozentige Sicherheit werden sie nicht hinbekommen. Aber die gibt es im Leben nie“
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HIER DIE QUELLE
„Auch nach dem Auftreten von Virusmutationen bleibt es dabei, dass Kinder und Jugendliche keine Treiber der Pandemie sind. Diesbezüglich fehlt jedwede Evidenz“, sagt Thomas Fischbach, Chef des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. #twlz https://t.co/L8WvdTRf0N
— RND (@RND_de) February 28, 2021
