Nach und nach öffnen die 16 Bundesländer die Klassenzimmer wieder! Doch viele Kritiker sagen: Das wird die Infektions-Zahlen in Deutschland nach oben schießen lassen. Jetzt meldet sich das Robert-Koch-Institut ganz offiziell zur Frage aller Fragen: Sind die Schulen ein Treiber bei der Verbreitung von Corona?
EHER NICHT
„Schülerinnen und Schüler spielen als Motor der Pandemie eher nicht eine größere Rolle“
So steht es in einer großen Daten-Analyse, die von den Forschern des RKI angefertigt wurde!
Laut den Ergebnissen waren Ausbrüche in Schulen im Regelfall klein und beschränkten sich auf einzelne Jahrgänge oder Klassen. Größere Ausbrüche – in einem Fall mit 55 Fällen – kommen zwar vor, sind aber insgesamt ein seltenes Ereignis.

PROBLEM LEHRER
Nach Einschätzung der Forscher spielen Lehrkräfte „eine vielleicht wichtigere Rolle“ beim Infektions-Geschehen als Schüler. Es sei anzunehmen, dass sich ihr Kontaktmuster von dem der Schüler unterscheide, etwa durch Begegnungen im Kollegium und mit Eltern.

MUTATIONEN
Problem bei der Untersuchung: Sie bezieht sich auf den Zeitraum von August bis Dezember 2020. Da spielten die Mutationen in Deutschland noch keine Rolle!
Die Autoren des RKI merken deswegen an, dass Schulen bei einer Ausbreitung ansteckenderer Virus-Varianten einen größeren Beitrag zum Infektions-Geschehen leisten könnten.
Was sagt Ihr zum Ergebnis?
HIER DIE QUELLE
RKI hält Schulen eher nicht für Treiber der Pandemie https://t.co/aLnJoxZy1A #Coronavirus #Schulen #RobertKochInstitut
— tagesschau (@tagesschau) February 25, 2021
