Seit nun mehr einem Jahr befindet sich Deutschland inmitten einer weltweiten Pandemie. Immer wieder neue Lockdowns schränken das Leben von Millionen von Menschen ein. Doch hätte es mit einer anderen Politik vielleicht gar nicht zu einem zweiten Mega-Lockdown kommen müssen? Jetzt meldet sich Angela Merkel in einem Interview zu Wort und gesteht dabei sogar Fehler ein…
STATEMENT
Auch wenn die Kanzlerin die aktuellen Schritte natürlich befürwortet, sieht sie durchaus, dass man in Bezug auf die Masken und die Zeit vor dem zweiten, harten Lockdown etwas anders hätte machen können, vielleicht sogar müssen:
„Der Umgang mit den Masken. Die Alltagsmasken haben uns über die Zeit, als wir noch nicht genügend medizinische hatten, hinweggeholfen. Und da war ich zu zögerlich. Es hat sich gezeigt, dass das wichtig war. Und das Zweite, dass wir im Herbst zu zögerlich rangegangen sind. Ich habe damals kein gutes Gefühl gehabt, aber ich habe die Entscheidung mitgetragen“

BEDEUTET
Übersetzt heissen Merkels Worte: Als die zweite Welle im Herbst richtig in Fahrt kam, hätte man schneller und entschlossener handeln müssen. Auch wenn Merkel am Ende die Entscheidung der MPK mit trug, hatte sie schon damals ein schlechtes Gefühl.
HIER DIE QUELLE
Kanzlerin im ZDF-Interview – Merkel erklärt endlich ihre 50er-Inzidenzwende! https://t.co/Ibj6NtI88J
— BILD (@BILD) February 12, 2021
