Stellt Euch vor Ihr seid ein begeisterter Ferrari-Fahrer und habt plötzlich einen Unfall. Euer geliebtes Auto könnt Ihr knapp 2 Wochen nicht mehr benutzen, also holt Ihr Euch einen Ersatzwagen. Jedoch wird Euch „nur“ ein Porsche 911 angeboten. Das reicht aber anscheinend nicht! Hört sich kurios an? Ist aber so passiert…
DIE STORY
Ein Mann in Celle (Niedersachsen) ist mit seinem Ferrari in einen Unfall verwickelt. Die Reparaturen für den italienischen Sportwagen dauern 11 Tage, also will sich der Mann einen Ersatzwagen holen und zwar einen Lamborghini.
Die Versicherung des Verursachers schreitet jedoch sofort ein: Ein Lambo sei viel zu teuer für 11 Tage, der Ferrari-Fahrer soll also „nur“ einen Porsche 911 bekommen.
Zum Vergleich: Der Lamborghini hätte für 11 Tage 5600 Euro gekostet. Der Porsche „nur“ 1600 Euro gekostet.
GERICHT
Da beide Parteien sich im Recht sehen, geht der Fall vor das Oberlandesgericht Celle! Das Ergebnis: Das Oberlandesgericht hat entschieden, dass der Ersatzwagen die gleichen Fahreigenschaften haben muss, wie der Ferrari.
Ein Lamborghini gehört jedoch in gewissen Kategorien zum reinen Luxus. Also hat der Ferrari-Fahrer ein tägliches Budget von 147 Euro (1617 Euro für 11 Tage) für einen Ersatzwagen bekommen. Auf jeden Fall eine Situation, die man so nicht jeden Tag sieht. Was haltet Ihr davon?

