„Noch mindestens 10 (!) harte Wochen“

Wie geht es mit Deutschland in der Corona-Pandemie weiter? Wann können wir endlich mit genug Impfstoff rechnen um alle Risiko-Gruppen gegen den Erreger zu immunisieren? Jetzt gibt es ein neues Statement, welches das ganze Ausmaß zeigt…

JENS SPAHN

Der Gesundheitsminister macht es am Donnerstag Mittag in Form eines Tweets sehr deutlich: Trotz der ersten Spritzen stehen uns in der Impf-Frage noch 10 (!) harte Wochen bevor!

Wie es sich währenddessen mit den Lockdown-Maßnahmen verhält? Noch offen! Dazu wird es in den kommenden Wochen einen weiteren Corona-Gipfel mit Angela Merkel und den Chefs der 16 Länder geben!

STATEMENT

„Vertrauen in dieser Krise erhalten wir nur, wenn Bund und Länder an einem Strang ziehen. Daher mein Vorschlag: Wir machen eine Impf-MPK, eine extra Ministerpräsidentenkonferenz nur zum Impfen. Auf diesem Impfgipfel von Bund und Ländern sprechen wir über die Lage, die Ziele, das weitere Vorgehen, auch damit Europa seinen fairen Anteil erhält. Und wir sollten dazu die Pharmaindustrie, die Hersteller von Impfstoffen in Deutschland, zu einem Expertengespräch einladen. Damit sie erläutern, wie komplex die Herstellung ist.

Eine Impfstoff-Produktion lässt sich nicht in vier Wochen mal eben aufbauen. Wenn das in wenigen Monaten gelingt, ist das schon sehr schnell. Einfach, weil die Qualität sehr gut sein muss zum Schutz der Bürger. Dann sehen wir, welche Kooperationen der Industrie untereinander es bereits gibt – und wo wir noch unterstützen können. Sich informieren und abstimmen, um dann einheitlich zu agieren und kommunizieren: Das hilft immer.

Denn wir gehen bei der Knappheit des Impfstoffes noch durch mindestens zehn harte Wochen. Die sollten wir mit gemeinsamem Arbeiten in der Sache verbringen. Das dürfen die Bürger von uns in dieser schweren Zeit erwarten“

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