Das laufende Schuljahr ist das vielleicht schwerste, das es jemals gab. Für Millionen Jugendliche ist es grad extrem problematisch, unter den Corona-Bedingungen zu lernen. Jetzt gibt es einen neuen Vorschlag, wie verpasster Stoff aufgeholt werden soll: Schule, wenn eigentlich frei ist…
IFO-INSTITUT
„Um die Lernverluste so gut wie möglich auszugleichen, könnte man darüber nachdenken, die längeren Ferien etwas zu verkürzen. Auch die vorübergehende Wiedereinführung des Samstags-Unterrichts ist bedenkenswert“
Das sagt Professor Ludger Wößmann, Leiter des ifo-Instituts im Interview.
Was er meint: Der Rückstand bei den Schülern durch das Corona-Jahr muss dringend ausgeglichen werden – notfalls auch mit drastischen Maßnahmen wie der Kürzung der Sommerferien und Unterricht am Samstag.

GRUND
Das ifo-Institut hat ausgerechnet, dass die Lernzeit der Schüler in den letzten Monaten extrem zurückgegangen ist. Sie beträgt jetzt 3,6 Stunden pro Tag, vor Corona war es fast doppelt so viel.
Die Forscher sind sicher: Statt sich um die Schule zu kümmern, haben viele Kinder während der Homeschooling-Zeit lieber mit dem Computer gespielt oder TV geschaut.
Und das soll jetzt mit verkürzten Ferien und Samstags-Schule aufgeholt werden! Was haltet Ihr davon?
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ifo Institut warnt vor langfristigen Corona-Folgen und rührt an einem Tabu – „Samstagsunterricht bedenkenswert“ https://t.co/7t85XdNgP1
— Merkur.de (@merkur_de) January 27, 2021
