Was genau Du tust und wo Du Dich aufhältst – das kann man heutzutage ganz leicht über dein Handy auslesen. Genau das will ein Politiker jetzt in der Corona-Krise einsetzen. Zur Überwachung der aktuell geltenden Regeln…
15 KILOMETER
Ab sofort gilt die Maßnahme in vielen Hotspots, die Inzidenz-Werte von über 200 haben: Die Menschen dürfen sich in diesen Regionen nur noch maximal 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen!

Problem: Wie soll das überwacht werden? Gemeindetags-Präsident Uwe Brandl von der CSU schlägt jetzt vor: Die 15-Kilometer-Regel soll mit Handy-Daten nachverfolgt werden!
STATEMENT
„Wir könnten Bewegungs-Profile aus Handy-Daten auslesen. Jeder, der bei Amazon einkauft oder Facebook, gibt bestimmt mehr von sich preis als durch ein gesetzlich legitimiertes Tool. Das entlastet auch Behörden wie die Polizei und Gesundheitsämter“

KRITIK
Die Reaktion auf den Vorschlag: Viel Kritik von anderen Politikern, die eine komplette Überwachung der Bürger befürchten!
„Dieser Vorschlag ist ein Tabu-Bruch. Deutschland darf kein Überwachungs-Staat werden, der seinen Bürgern digitale Fußfesseln anlegt“
Das sagt Martin Hagen von der FDP in Bayern. Was haltet Ihr von der Handy-Idee?
HIER DIE QUELLE
Der aktuelle Überwachungs-Vorschlag des bayerischen Gemeindetagspräsidenten Uwe #Brandl stößt auf breite Kritik. https://t.co/OnsIkgJOiy
— BR24 (@BR24) January 11, 2021
