Er hat den Horror-Crash von Bahrain fast unverletzt überlebt. Mit 221 km/h und 53g kracht Romain Grosjean (34) am Sonntag in eine Leitplanke, sein Auto fängt sofort Feuer. Wie durch ein Wunder wird Grosjean nur leicht verletzt. Jetzt spricht der Mann der Schutzengel erstmals ganz offen über seine Gefühle während des Unfalls. Der Tod war bereits direkt vor seinen Augen…
STATEMENT
„Ich weiß nicht, ob Wunder das richtige Wort ist, aber ich würde sagen, es war nicht an der Zeit für mich, zu sterben. Es hat sich länger angefühlt als 28 Sekunden. Ich sah mein Visier immer oranger werden, ich sah Flammen auf der linken Seite des Autos. Ich dachte über so viel nach, auch an Niki Lauda, aber ich dachte auch, so geht es nicht zu Ende. Ich kann meine Formel-1-Karriere nicht so beenden.

Für meine Kinder, so habe ich mir gesagt, für meine Kinder muss ich jetzt hier raus. Ich habe meine Hände also draußen ins Feuer gesteckt, habe die Flammen auf dem Chassis gespürt. Ich springe also raus, dann spürte ich wie, plötzlich jemand an meinem Rennanzug zog. Da wusste ich, ich bin draußen“

ZWEITE GEBURT
„Ich glaube, dass psychologische Arbeit notwendig sein wird. Ich habe den Tod kommen sehen. Es war wie eine zweite Geburt für mich. So aus den Flammen zu kommen, ist etwas, dass ich mein Leben lang nicht vergessen werde“

DAS LETZTE RENNEN
„Ich will wieder ins Auto, wenn möglich in Abu Dhabi, um meine Geschichte in der Formel 1 auf eine andere Art fertig zu schreiben“
Es soll sein letztes Rennen werden, wir würden ihm einen schönen Abgang gönnen.

