Der zweite Lockdown ist da – und wird wohl so schnell auch leider nicht wieder gehen. Neben den Restaurants & Bars, die derzeit mithilfe von Staatshilfen und Take-Away ums Überleben kämpfen, treffen die scharfen Maßnahmen auch die Kinos im ganzen Land. Aus diesem Grund bekommt Angela Merkel nun eine äußerst klar formulierte Nachricht…
PLANUNGSSICHERHEIT
In einem offenen Hilfeersuchen (Brandbrief) an Kanzlerin Angela Merkel hat Christine Berg, die derzeitige Chefin des Bundesverbandes der deutschen Kinobetreiber, die Regierung um mehr Planungssicherheit gebeten – auch über den 20. Dezember hinaus.
„Eine Planung für so kurze Zeiträume ist für die Branche der letzte Stoß in den Abgrund“
FORDERUNG
Auch Constantin-Film-Chef Martin Moszkowicz fordert ganz offen zum Handeln auf und unterstützt den Brandbrief an Angela Merkel. Gegenüber BILD sagt er:
„Die Wiederaufnahme eines Kinobetriebes bedarf einer Vorarbeit von zwei Wochen. Filme müssen terminiert und beworben werden und die Möglichkeit haben, über einen längeren Zeitraum im Kino zu laufen. Ein großer Film startet nur, wenn er auch über eine längere Zeit der Auswertung erfahren kann“

Und was ist, wenn man die Filme einfach an Netflix & Co gibt?
„Da wird mit dem Marketing und mit dem dazugehörigen Werbeaufwand die Basis gelegt für die weiteren Auswertungen. Wir können die Filme nicht einfach aus dem Kino rausnehmen und an Streamingplattformen verkaufen. Mit ganz wenigen Ausnahmen haben wir das gemacht. Die kommen auch oder alle oder sind schon gekommen. Aber die Filme, die jetzt geplant waren, sind alle für eine Kinoauswertung vorgesehen“
Gemeinsam stellen die Betreiber der Kanzlerin nun ein deutliches Ultimatum: Bis spätestens zum 6. Dezember soll sie entscheiden, wie es für die Branche über die Weihnachtszeit laufen wird.
Ein letzter Hilfeschrei, die Kinos sterben aus…
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