Sie gilt erst seit Montag: Angela Merkels neue Ein-Freund-Regel, nach der man sich während des Lockdowns nur noch mit einem einzigen, gleichbleibenden Freund(in) treffen soll. Jetzt droht die ganze Sache zu kippen. Es gibt heftigen Gegenwind…
„DAS GEHT ZU WEIT“
Nach einer ersten scharfen Wut-Welle aus der Bevölkerung erfährt nun die BILD am Mittwoch Abend aus den ersten Bundesländern: Die Hardcore-Regel soll wieder weg!
Viele Teilnehmer einer ersten Vorbesprechung zum kommenden Bund-Länder-Gipfel, am 25. November, äußern mittlerweile massiven Unmut über die Ein-Freund-Regel.
Sie sei den Menschen „nicht zu vermitteln“.
STATEMENTS
Nicht nur die von der SPD geführte Bundesländer wollen die Knallhart-Regel nicht umsetzen, sondern auch aus den eigenen Reihen gibt es scharfe Kritik.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU, 66) dazu:
„Ich habe fünf Enkel und weiß, dass das nicht funktioniert. Das ist eine Formulierung, die der Lebenswirklichkeit nicht entspricht, darum haben wir sie nicht akzeptiert“
Auch Bayerns-Vize Ministerpräsident Hubert Aiwanger (49, Freie Wähler) zweifelt an der Realität der neuen Regel:
„Nur noch einen Freund treffen zu dürfen, finde ich zu einschneidend. Das geht zu weit“
Es steht fest: Die Ein-Freund-Regel soll weg! So schnell es geht! Spätestens am 25. November!
HIER DIE QUELLE
Aufstand der Länderchefs – Merkels Ein-Freund- Regel soll weg! https://t.co/bVgMuCVQ5z
— BILD (@BILD) November 18, 2020


