Am Montag um 14 Uhr treffen Angela Merkel und die Chefs der 16 Bundesländer zusammen. Dabei wollte die Bundeskanzlerin ganz neue Regeln für Deutschlands Schulen durchsetzen. Doch daraus wird erst mal nichts!
KEINE VERSCHÄRFUNGEN
Laut den Reportern von dpa werden bei der Videokonferenz voraussichtlich keine schärferen Schritte für die Schulen beschlossen!
Angela Merkel wollte am Montag eigentlich die Maskenpflicht an Schulen ausweiten, bei zu kleinen Räumen sollten Klassen geteilt werden.
Doch damit konnte sich die Bundeskanzlerin wohl nicht durchsetzen. Die Beschluss-Vorlage für die Konferenz am Nachmittag wurde deswegen schon vorab gekippt!

GRUND
Zu viel Gegenwind aus den Bundesländern! Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, fordert stellvertretend:
„Die Schulen MÜSSEN offen bleiben für Präsenzunterricht, das hat für mich absolute Priorität. Das Problem sind nicht die Infektionen IN den Schulen sondern außerhalb der Schulen!“

ERGEBNIS
Mindestens bis nächste Woche bleibt wohl alles wie bisher in Deutschland Schulen. Nach einer geänderten Vorlage des Bundes sollen die Länder bis zur kommenden Woche einen Vorschlag vorlegen, wie Ansteckungs-Risiken im Schulbereich weiter reduziert werden können.
Aber: Bestätigt ist das alles noch nicht, das offizielle Treffen dazu beginnt erst um 14 Uhr.
HIER SEHT IHR ES
Bund und Länder werden heute voraussichtlich noch keine schärferen Corona-Maßnahmen für die Schulen beschließen. https://t.co/og8HtBibFa @SZ
— dpa (@dpa) November 16, 2020
