US-Wahlen: Was genau sind die Swing-States?

Am kommenden Dienstag ist es soweit: Die USA wählt den neuen (alten) Präsidenten! Aktuell hört man zu dem Thema immer wieder den Begriff „Swing-States“, aber was ist damit genau gemeint? Die Tagesschau hat dazu ein kurzes aber informatives Video gemacht, wo Euch alles erklärt wird…

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„Battleground States“, „Purple States“ oder „Swing States“ – so werden bei der anstehenden Präsidentschaftswahl diejenigen US-Bundesstaaten bezeichnet, bei denen nicht eindeutig abzusehen ist, ob die Republikaner oder die Demokraten, also eine der beiden großen Parteien, die Mehrheit erhalten werden. Die Swing States sind quasi das Zünglein an der Waage – und das hat mit dem US-Wahlsystem zu tun: Es sieht in der Regel vor, dass alle Stimmen der Wahlleute („Electors“) aus einem Bundesstaat – ihre Zahl variiert nach Einwohnerzahl – an den Kandidaten mit den meisten Stimmen gehen. Alle Stimmen für andere Kandidaten verfallen. Das heißt auch: Der US-Präsident wird nicht direkt gewählt. Die Stimmen der Wählenden entscheiden über die Zusammensetzung des „Electoral Colleges“ – eines Wahlkollegiums, das letztlich den Präsidenten wählt. Für einen Wahlsieg braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 der 538 Wahlleute. Das Wahlsystem kann also dazu führen, dass ein Kandidat zwar USA-weit die meisten Wähler überzeugen konnte, aber weniger Wahlleute gewonnen hat als sein Kontrahent. Florida gilt als der Jackpot: Mit 29 Wahlleuten ist es einer der wichtigsten umkämpften Staaten. Dahinter folgen Pennsylvania (20 Stimmen) und Ohio (18), genauso wie Michigan, Wisconsin und Minnesota (zusammen 36 Stimmen). Aktuelle Umfragen deuten auch in Georgia (16), North Carolina (15) und Arizona (11) auf ein offenes Rennen hin. Bemerkenswert ist, dass auch Texas, eigentlich republikanische Hochburg, zum Swing States werden könnte. #tagesschau #news #usa #uswahl2020 #generalelection #vote2020 #president #election #2020 #WhiteHouse #OvalOffice #Washington #Democrats #Republicans #GOP

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