40 Kilo in 6 Wochen: Diese Diät ist verrückt!

Was eine Trennung so alles mit einem anstellen kann! Vodafone-Sachbearbeiter Jörg Lang (47) entscheidet sich im Jahr 2017 dazu, für seinen Sohn Noël (damals 8) sein Leben zu verändern. Dafür geht er mit seinem Gewicht von 150 Kilo auf 70 Kilo runter – die Hälfte davon verliert er in nur 6 Wochen. Eine Diät, wie sie effektiver wohl kaum sein könnte. Doch sie birgt auch Gefahren…

STATEMENT

„Im Laufe meiner zehnjährigen Ehe habe ich mir regelrecht ein dickes Fell angefressen. Pustemäßig mithalten konnte ich mit meinem Sohn nicht mehr. Dabei wollte ich doch Vorbild sein“

Mit diesen Worten leitet Jörg vor rund 3 Jahren den großen Umbruch ein und verpflichtet sich ab sofort Vollgas für die Figur zu geben. Innerhalb von nur 6 Wochen sind die ersten 40 Kilo weg.

Der Schlüssel zum Erfolg: Eine Kaugummi-Diät, bei der den ganzen Tag lediglich gekaut, ansonsten jedoch gänzlich auf Essen verzichtet wird. So unterdrückt er das Hungergefühl:

„Etwa 25 bis 30 Stück am Tag – das blockiert das Hungergefühl. Dazu Kaffee, Tee oder Wasser für den Flüssigkeitshaushalt. Plus drei Stunden täglich Sport. Entweder im Fitness-Studio oder Joggen im Wald“

GEFAHREN

Nach dem ersten Mega-Erfolg dann die Planänderung: Weil Ärzte ihm von der weiteren Hammer-Hart-Diät warnen, lässt Jörg es mit 110 Kilo lockerer angehen. Den Rest macht er auf herkömmliche Art und Weise:

„Mit Morgenmüsli aus Haferflocken, Leinsamen, Birne, griechischem Joghurt, Honig. Abends Schwarzbrot mit Putensalami, Käse“

Jetzt wiegt der Papa wieder 70 Kilo und hat damit sein Gewicht kurzerhand mehr als halbiert. Auf Twitter postet der stolze Jörg deshalb einen Vorher-Nachher-Vergleich.

WARNUNG

Wieso so eine Null-Diät gefährlich verlaufen kann? Das erklärt Allgemeinmediziner Dr. med. Gernot Brockmann (47) gegenüber BILD:

„Bei so einer Null-Diät entstehen durch Fett und Muskelabbau viele Ketone, also Stoffwechsel-Produkte der Leber, die zu einer Übersäuerung des Blutes, im schlimmsten Fall zum Koma führen. Aus Sicherheitsgründen muss das auf jeden Fall laborchemisch überwacht werden“

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