Corona-Alarm an Deutschlands Schulen. Immer mehr junge Menschen müssen in Isolation, weil in ihrer Klasse eine Infektion vorliegt. Die Lage scheint langsam aber sicher immer mehr ausser Kontrolle zu geraten. Jetzt meldet sich der Boss des deutschen Lehrerverbands und übt ganz offen Kritik an den Winter-Corona-Maßnahmen für die Schulen…
STATEMENT
Heinz-Peter Meidinger (65), Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, ist mit dem, was von der Politik aktuell dort steht, extrem unzufrieden. Seine deutliche Ansage:
„Es ist erbärmlich, dass der KMK und den meisten Schulministerien zum Thema Aerosolbelastung in vollen Klassenzimmern nichts anderes einfällt, als regelmäßiges Stoßlüften zu empfehlen.
Wir wissen alle, dass in einer großen Anzahl von Klassenräumen die Fenster nicht oder nur spaltweise zu öffnen sind, dass vielfach Querlüftung nicht funktioniert, weil kein Durchzug möglich ist, und vor allem dass im Winter bei Minusgraden, Starkwind und Regen Lüften problematisch ist“

ZUKUNFT
Wenn nicht zeitnah ein reelles Konzept vorliegt, wird es laut Meidinger wieder zu großen Schul-Schließungen kommen. Und das wird dieses Mal schwere Folgen haben. Bereits vor einigen Wochen sagte der 65-Jährige dazu:
„Ich warne vor der realen Gefahr neuerlicher flächendeckender Schulschließungen. Das wäre eine Katastrophe für die Zukunfts- und Bildungschancen unserer Kinder“
Die Regierung will die Schulen unbedingt offen halten – doch ob das wirklich klappen wird?

Am Donnertag meldet Deutschland mit über 6.600 neuen Fällen den höchsten Anstieg an Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie.
HIER DIE QUELLE
Der Deutsche Lehrerverband kritisiert die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Belüftung von Klassenzimmern. Müssen Schüler bald mit Handschuhen und Mützen im Klassenraum sitzen? #Bildung #Schule #Lehrer https://t.co/WseYxTG9RP
— RND (@RND_de) October 14, 2020
