Beim Shisha-Rauchen wird Kohlenmonoxid freigesetzt. Sobald die Kohle obendrauf verbrennt, wird es ausgestoßen und von uns eingeatmet. Das Gas ist aber gesundheitsschädlich und kann sogar lebensgefährlich sein. Deshalb werden die Auflagen verschärft…
VERGIFTUNGEN
Die Landesregierung in NRW verpflichtet ab sofort alle Shisha-Bars, ihre Angestellten und Gäste besser vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen zu schützen. Schon nächste Woche soll es deshalb eine neue Regel geben:
Danach dürfen 35 Milligramm Kohlenmonoxid (CO) pro Kubikmeter Luft nicht mehr überschritten werden.
50.000 EURO STRAFE
In Zukunft müssen alle Bar-Betreiber in NRW mechanische Lüftungsanlagen einbauen. Pro Stunde und brennender Wasserpfeife müssen damit „mindestens 130 Kubikmeter Luft nach außen bewegt und durch Frischluft ersetzt werden“, heißt es. Abluft und Rauchgase müssen über das Dach der Bar „mit einer Geschwindigkeit von mindestens sieben Metern pro Sekunde abgeleitet“ werden.
Außerdem müssen Kohlenmonoxid-Melder mit Speicherfunktion installiert werden und es muss Warnschilder am Eingang der Bar geben. Wer das nicht macht, dem drohen bis zu 50.000 Euro Strafe.
Heftig…
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Vergiftungsfälle durch Kohlenmonoxid: NRW plant Auflagen für Shisha-Bars https://t.co/wsAh7Mu5BY pic.twitter.com/qCoFBSOZpk
— SPIEGEL Ticker (@SPIEGEL_alles) September 18, 2020
