Der Nationalpark in Berchtesgaden ist einfach nur wunderschön. Trotzdem kommt er aktuell nicht aus den Negativ-Schlagzeilen raus. Das hat jedoch nichts mit dem Park an sich zu tun, sondern mit einem Platz, der lebensgefährlich von Influencern genutzt wird. Der neueste Fall ruft nun sogar die Polizei auf den Plan…
DIE STORY
Was man nicht alles für den perfekten Schnappschuss tut: Bei ihrem Ausflug in den Nationalpark Berchtesgaden kommt Yvonne Pferrer auf die Idee, sich in einem Gumpen – einem Naturpool mit herabstürzenden Wasserfällen – abzulichten.
Sie postet das Foto auf Instagram. Durch ihre 1,2 Millionen Fans kommt die Nachricht auch beim Nationalpark an, wo man sich dazu entschließt die Influencerin zu kontaktieren.
Man bittet sie das Bild zu löschen. Immerhin sind zwei Menschen im vergangenen Jahr in so einem Gumpen gestorben. Der Park will verhindern, dass die Pools zu Insta-Hotspots werden.
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Das Problem: Das Bild steht weiter auf Yvonnes Insta-Seite und das löst einen Shitstorm mit über 5.000 Kommentaren aus. Zudem gibt es weiteren Ärger: Denn das Bild wurde von einer Drohne gemacht. Der Einsatz von Drohnen ist im Nationalpark streng verboten.
Wer Drohnen trotz Verbots fliegen lässt, kann mit einem Bußgeld bis zu 2.500 Euro rechnen.
Die Polizei ermittelt.
HIER DIE QUELLE
*Oft gesehen* Schon zwei Tote in Berchtesgaden: Lebensgefährlicher Instagram-Trend erzürnt Nationalpark https://t.co/GyBCEWnVaf [Video] pic.twitter.com/PVCzE0eBvR
— ntv Nachrichten (@ntvde) June 9, 2020
