Der traurige Tod von George Floyd (†46) hat eine Bewegung losgetreten: Überall auf der Welt gehen Menschen aktuell gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeigewalt auf die Straßen. Jetzt scheint es so, als würde man in den Staaten, wo die Lage besonders angespannt ist, endlich langsam anfangen umzudenken…
WÜRGEGRIFF
Nach massiven Protesten und Demonstrationen gibt es in mehreren US-Bundesstaaten nun Bestrebungen, den Würgegriff bei Polizeieinsätzen zu verbieten.
Während man als Polizist, beim Festhalten eines Verdächtigen, diesen bisher anwenden durfte, gehört das wohl bald der Vergangenheit an
ERSTE ENTWÜRFE
New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat bereits einen entsprechenden Reformvorschlag für seinen Bundesstaat vorgelegt. Er hoffe, dass das Parlament des US-Staats New York, in dem rund 19 Millionen Menschen leben, den Entwurf in der kommenden Woche verabschieden wird.
Auch Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom teilt mit, er werde eine Methode, bei der die Blutzufuhr zum Gehirn unterbunden wird, aus dem Trainingsprogramm für Polizeibeamte verbannen
Die Stadt Minneapolis, wo George Floyd (†46) beim Polizeieinsatz starb, hat ebenfalls erste Reformen ihrer Polizei auf den Weg gebracht. Künftig sollen Beamte keine Würgegriffe mehr anwenden und Verdächtige nicht am Nacken festhalten dürfen.
Ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn noch viel zu tun ist…
HIER DIE QUELLE
Der Würgegriff ist Polizisten in #Minneapolis ab sofort verboten. Das kündigte Bürgermeister @MayorFrey an. Kalifornien und New York folgen dem Beispiel. pic.twitter.com/cOpmw239oE
— ZDF heute (@ZDFheute) June 6, 2020
