Moritz Bleibtreu verteidigt Farid Bang & Kollegah öffentlich!

Nachdem es in den vergangene Tagen immer wieder negative Stimmen aus der Promi-Szene zu hören gab, kommentiert nun jemand den großen Echo-Eklat, der an die „künstlerische Freiheit“ glaubt und daher die zwei Rapper nicht öffentlich an den Pranger stellt. Wir haben Euch im Folgenden ein paar Worte des Schauspielers aus seinem neuesten Interview zitiert…

MORITZ BLEIBTREU

„Ich bin Rap-Kind der allerersten Stunde. Ich hab die Debatte um den Echo verfolgt, aber dass es so aufgebauscht wird und so eine Resonanz bekommt, ist absurd. Das liegt doch alles an den Statuten! So lange man den Preis an den vergibt, der die meisten Platten verkauft, braucht man nichts sagen. Wenn da jetzt eine Jury dahinter stehen würde, die ihn bewusst auszeichnet, dann kann man das kritisieren. Aber wir reden hier über einen Industriepreis, der an den geht, der die meiste Kohle verdient. Das kann man nur belächeln eigentlich.

Man muss solche Zeilen immer im Kontext betrachten. Ich glaube an die künstlerische Freiheit. Es muss erstmal möglich sein, das zu sagen, was man möchte. Und dann darüber zu diskutieren. Diese ganze Aufregung heute macht keinen Sinn. Wir haben die wackelnden Hüften von Elvis damals zensiert, vor langhaarigen Rockern und ihrer Musik wurde gewarnt. Man muss doch schnallen, dass die Jugend ihre Ausdrucksformen hat, an denen wir irgendwann nicht mehr dran sind. Das ist ein wiederkehrendes Prinzip: Der Hip Hop ist der Rock’n’Roll unserer Zeit. Das Neue ging damals den Eltern auf den Sack, und so ist es auch heute. Das wird nicht verstanden.“

Wer sich das komplette Interview von Moritz Bleibtreu reinziehen möchte, kann das HIER tun!

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